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  Hochzeitszeitung  
     

 

Hier finden Sie Anregungen und Informationen rund um die Hochzeitszeitung.

 
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Die Hochzeitszeitung

 

Einmalig und einzigartig – das ideale Geschenk zur Erinnerung an den schönsten Tag im Leben eines Braut- oder Jubelpaares – die Hochzeitszeitung.

Hochzeitszeitungen werden häufig für die grüne Hochzeit angefertigt, sind aber ebenso beliebt bei Silber- und Goldenen Hochzeiten. Man kann ein einziges Exemplar für das Hochzeitspaar erstellen. Eine andere Möglichkeit wäre die Hochzeitszeitung in größerer Auflage zu drucken, so dass sie an die Festteilnehmer zu Beginn der Feierlichkeiten ausgegeben werden kann. Verkauft man die Festzeitung an die Gäste, ist eine kleine Geldspende für das Brautpaar drin, denn der einzelne Gast zahlt den Preis, den er für angemessen hält. Ein Sparschwein oder ein Hut wird dann gemeinsam mit der Hochzeitszeitung an das glückliche Paar übergeben.

Sie werden bei der Erstellung einer solchen Festzeitung schnell merken, dass in jedem von uns ein kleiner Dichter, Redakteur, Poet, Grafiker, Maler, Fotograf oder auch ein Witzbold mit kreativer Ader steckt. Wir wollen hier ein paar Tipps und Anregungen für das Organisationsteam der Hochzeitszeitung geben.

Es gibt viel zu tun, also packen wir es an.

Als erstes müssen sich aus dem Verwandten-, Bekannten- oder Freundeskreis des Brautpaares Redakteure finden, die an der Erschaffung der Zeitung mitarbeiten wollen. Einer der Redakteure sollte die Organisation, Koordination und Terminüberwachung übernehmen, damit die Hochzeitszeitung auch pünktlich fertig gestellt werden kann. Ein Terminplan bis zum Datum des Hochzeitstages mit allen dazugehörigen Aktivitäten rund um die Zeitung ist hier zu empfehlen. Berücksichtigen sie so genannte „Pufferzeiten“ – ein paar Tage Spielraum, denn bekanntlich fehlen noch ein paar Beiträge, im Drucker sind ausgerechnet jetzt die Patronen leer, der Scanner für die Fotos funktioniert nicht, Dackel Waldi hat das Manuskript zerfetzt…, wie rettend, dann noch etwas verbleibende Restzeit bis zum Drucktermin der Hochzeitszeitung zu haben.

 
Nachdem der Redakteurkreis steht, geht es um die Form der Hochzeitszeitung.

Hier sind folgende Fragen hilfreich:
 
  • Einzelexemplar oder Anzahl der benötigten Auflage festlegen?
  • Hat einer der Redakteure einen PC, mit dem er das Layout der Zeitung entwerfen, die Texte abschreiben oder per E-mail geschickt bekommt und einfügt und Bilder, Fotos, Skizzen einscannen kann?
  • Welche Form wird gewählt? DIN-A4 Format ist die einfachste Variante.
  • Soll die Zeitung in Farbe sein oder Schwarz-Weiß vervielfacht werden?
  • Papierauswahl – Farbig? Weiß? Papierstärke?
  • Schriftarten sowie Schriftgröße? Zu empfehlen sind maximal drei Schriftarten in Größe 12 für die gute Lesbarkeit.
  • Layout: soll der Text rechts-, linksbündig, zentriert oder im Blocksatz sein?
  • Sollen Kapitalbuchstaben für den Beginn eines neuen Textes benutzt werden?
  • Wie ist der Textfluss bei Bildern? Umrahmt der Text das Bild? Steht das Bild unter dem Text oder daneben?
  • Wird ein Inhaltsverzeichnis gewünscht? sollten Seitenzahlen nicht vergessen sein.
  • Die Heftung der Zeitung ist abhängig von der Stärke des Papiers und von der Seitenanzahl – zu empfehlen sind z.B. Spiralbindung mit Schutzblatt aus Folie und stärkerem Schlussblatt oder eine Klebebindung. Natürlich geht auch die Heftung oder die Vierfachlochung mit einem durchgezogenen Band.
  • Kostenfrage geklärt? Angebot Druckerei oder Copyshop besorgen? Eventuell Datei- und Bildformat anfragen, damit der Druck reibungslos verläuft.
 
     
     
Nun kommen wir zum Inhalt der Hochzeitszeitung.

Vorweg zum Inhalt noch einen redaktionellen Hinweis. Ein Großteil der Zeitungsbeiträge beschäftigt sich inhaltlich mit den Hauptpersonen des Festes. Zugleich sollten die Beiträge aber insgesamt die Hochzeits- oder Festgesellschaft ansprechen.

Folgende Punkte sollen ihnen für ihre Überlegungen rund um den Inhalt der Hochzeitszeitung Denkanstöße liefern:

 
 
  • Vorstellung des Brautpaares – Wer heiratet hier wen?
  • Anekdoten und lustige Geschichten aus der Kinder- und Jugendzeit von beiden Brautleuten.
  • Ganz romantisch wird’s, wenn sie über die Art und Weise, wie sich das Paar kennen gelernt hat, ein paar Worte in Vers- oder Liedform verlieren.
  • Wenn die Redaktion es weiß: Wo, wann, wie und von wem wurde der Heirats-antrag gemacht – und wie lange musste der Gegenüber auf das JA Wort warten?
  • Der engere Freundeskreis oder die Verwandten kennen bestimmt auch die liebenswerten Macken des Brautpaares oder lustige Kurzgeschichten über beide.
  • Wenn sie bei der Übergabe der Hochzeitszeitung die Festgäste begrüßen wollen, können sie das entsprechende Gedicht oder die Reden und Beiträge zur Festeröffnung, das Tagesprogramm, die Menüfolge und die Gästeliste, soweit dem Team bekannt, in der Zeitung abdrucken (dann brauchen sie nur noch vorlesen und können den Zettel mit den Stichpunkten für die Rede ruhig zu Hause vergessen haben!).
  • Glückwünsche und Liebesgedichte.
  • Lustige und ernste Beiträge zu den Themen Liebe und Ehe sowie Zitate von berühmten Schriftstellern oder Persönlichkeiten.
  • Als Lexikon oder Nachschlagewerk eignet sich der Hochzeitskalender von der Grünen bis zur Kronjuwelenhochzeit, Erläuterungen zum Thema Bestäubung (Biene und Blümchen auf der Wiese) und Fortpflanzungsmöglichkeiten, eine eigene Interpretation des Kamasutras …
  • Ein Tipp für Banker: Wie wäre es mit einem Börsenspiegel und einer Prognose des Aktienmarktes? Natürlich mit den Daten aus Leidenschaft, Humor, Gesundheit, Essen, Reisen, Geld, Beziehung, Liebschaften etc. für beide Brautleute: Die Liebschaften zum Wochenschluss sind in Liquidation. Beziehungen schlossen fester und damit steht die Leidenschaft hoch im Kurs. Der Termin zur Fusion steht. Der Konzern rechnet mit erhöhten Ausgaben, denn Essen und Trinken tendieren zum Wochenende hin zu üppiger Aufnahme. Die Geschenke lassen das Eigenkapital wieder steigen.
  • Die tägliche Wettervorhersage lässt sich ebenfalls auf den Hochzeitstag umschreiben.
 
     
     

Lassen sie ihrer Phantasie und Kreativität einfach freien Lauf und die Ideen werden nur so aus ihnen heraus sprudeln. Anregungen finden sie überall – ein Blick in die Tageszeitung, in Bücher und Gedichtbände lohnt sich sicherlich.

 

 
 
 
 
 

 
 
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